Niederrhein Meisterschaften 2013

Lange darauf hingefiebert und endlich konnte Philipp an den Start gehen. Die Niederrhein Meisterschaften in den gastronomischen Berufen fanden am 25.02.2013 in Wesel statt. Unser Auszubildender Philipp (3. Ausbildungsjahr) hatte sich genau wie im Jahr vorher in der Theorie qualifiziert und durfte seine Messer wetzen. Voll ausgestattet mit frisch gebügelten Kochjacken, geschliffenen Messern, schreibbereitem Kugelschreiber und viel Ehrgeiz ging es in den Wettkampftag. Der fängt für die Köche bereits um 10.30 Uhr an und zuallererst geht es in den offiziellen Teil. Die Regeln des Wettkampfes werden ebenso erläutert wie die Struktur des Tages. Danach gab es eine Aufgabe zur Warenerkennung und dann, endlich, den heißersehnten Warenkorb. Daraus durften sich die angehenden Köche ihr 4-Gang-Menue zusammenstellen. Es musste auf jeden Fall in der Vorspeise geräucherter Lachs und Feldsalat verarbeitet werden. Bei der Suppe hatten die Teilnehmer die freie Wahl und es gab, so viel kann ich schon verraten, die unterschiedlichsten Suppen. Angefangen von Tomatensuppe, über Karotten-Samt-Suppe und Broccolicreme. Im Hauptgang wartete das Roastbeef auf seine Zubereitung. Für das Dessert war eine Apfelkomponente vorgegeben.

Nachdem sich die Auszubildenden (nur das 2. und 3.Ausbildungsjahr durfte teilnehmen) über ihr Menue im Klaren waren, ging es an die Warenanforderung. Schon eine Herausforderung für die Nachwuchskräfte. Ab 12.00 Uhr hieß es dann: “Ran an die Kochtöpfe”.

Ab 17.30 Uhr trudelten die Gäste ein und um 18.00 Uhr musste die Vorspeise parat stehen. Es hat (aus Gästesicht) alles zeitlich gut geklappt und noch besser, es hat auch alles sehr gut geschmeckt.

Philipp hat uns berichtet, dass er am Anfang ordentlich Gas gegeben hat, so kam er nicht in Verzug und konnte sich zum Schluss hin noch ausreichend Gedanken über seine Präsentation machen. Er hat einen  hervorragenden 3. Platz erreicht. Wir, die Ausbilder und seine gesamten Kollegen, sind sehr stolz auf ihn.

Abschließend bleibt uns nur zu sagen, übrigens auch in Philipps Namen, der Wettkampf ist eine Herausforderung und auch sehr anstrengend. Aber im Hinblick auf die fachliche Weiterbildung und auf die Vorbereitung zur Abschlussprüfung nur zu empfehlen.