Monats-Archive: November 2016

“Wilde Zeiten” im “Goldenen Schwan”

Auf unserer Abendkarte finden Sie folgende Wildgerichte:

 

Feldsalat mit karamellisierten Walnüssen

und geräucherter Entenbrust € 11,90

 

Knusprige Gänsekeule mit Orangensauce,

Kartoffelklößen und Apfelrotkohl € 18,90

 

Hirschgulasch mit Mischpilzen,

hausgemachten Spätzle und Apfelrotkohl € 15,20

 

Rehbraten aus der Keule in Wacholdersauce,

dazu Kartoffelkroketten und Rosenkohl € 18,20

 

Hirschrücken, rosa gebraten,

mit Preiselbeersauce,

Rösti-Ecken  und Wirsinggemüse € 21,80

 

Auf unserer Wildkarte können wir dank geglückter Jagd sowohl Gerichte mit Hirsch bzw. Rehfleisch anbieten. Etwas anders ist es in den nachfolgenden Begegnungen zwischen Jäger und Wild gelaufen!

 

Zum Schmunzeln:

Sein letztes Stündlein

Zwei Jäger sitzen auf der Kanzel. Der Rehbock kommt. “So,” sagt der eine Jäger, “der Bursche kann sein Testament machen!”
Der Schuss bricht, der Bock springt ab.
Sagt der andere Jäger: “Der läuft wahrscheinlich zum Notar.”

Es gibt natürlich auch andere Auseinandersetzungen mit dem “Jagdpech”

wie z.B. das Gedicht von

Ludwig Uhland (1787-1862)

Der weiße Hirsch

Es gingen drei Jäger wohl auf die Birsch,
Sie wollten erjagen den weißen Hirsch.

Sie legten sich unter den Tannenbaum,
Da hatten die drei einen seltsamen Traum.

Der Erste:
Mir hat geträumt, ich klopf’ auf den Busch,
Da rauschte der Hirsch heraus, husch husch!

Der Zweite:
Und als er sprang mit der Hunde Geklaff,
Da brannt ich ihn auf das Fell, piff paff!

Der Dritte:
Und als ich den Hirsch an der Erde sah,
Da stieß ich lustig ins Horn, trara!

So lagen sie da und sprachen, die drei,
Da rannte der weiße Hirsch vorbei.

Und eh die drei Jäger ihn recht gesehn,
So war er davon über Tiefen und Höhn.

Husch husch! piff paff! trara!